Tina entdeckt Berlin...




  Startseite
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 


 

http://myblog.de/tinaentdecktberlin

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
1, 2, oder ... ? Von Weit-Weit-Weg über die Dächer Berlins.

Der Frankfurter Flughafen ist groß. Und wenn auf dem Flugticket nicht vermerkt ist, in welchem Terminal der Check-In-Schalter der Airline ist mit welcher man zu reisen gedenkt, kann er einem noch ein wenig größer vorkommen. So kann man sich schon fragen, weshalb an den Terminals nur ausgewählte Fluggesellschaften stehen ("Hier sind wir falsch, das sieht ganz nach weit-weit-weg-air aus..." ) und wie lange es dauert von Bereich A nach E zu kommen, um dann letztlich wieder in die entgegengesetzte Richtung zu Gate 44 geschickt zu werden ("Gehen Sie sofort los, das ist ganz schön weit..." ). Dann noch eine kleine Rundfahrt mit dem Bus über's Rollfeld, und man hat so ziemlich den ganzen Flughafen abgegrast.

Die Frage der Fragen: Ist AirBerlin wirklich "Full Service reisen, zu low cost Preisen"? Nun gut, der Herr am Check-In ist nicht wirklich ein Aushängeschild für die Airline (oder wollte er die Reisenden bloss schonmal auf die - Achtung Vorurteil! - übellaunigen Berliner einstimmen?), ansonsten ist alles super. An Bord gibt es Getränke, Erdnussflips und die Sportbild. Doch kaum ist man versorgt, muss man sich beeilen auszutrinken, schließlich ist man ja schon wieder im Landeanflug. Und so ist auch der schönste Sonnenuntergang über den Wolken schnell vorbei. Ich bin angekommen: Berlin Tegel.

Meine erste Berliner Begegnung: Der Busfahrer Achsowitzig der Linie TXL. Der will mir ein Busticket für 50€ verkaufen. Ich willige ein, wenn ich dafür den ganzen Bus für die nächsten 4 Wochen bekomme. Nach einigem Hin und Her einigen wir uns auf 2,10€ bis Schöneberg ("Det is schön, drum heeßt det so!" )

Haltestelle Czeminskistraße. Ich sehe eigentlich gar nichts außer Hausnummern. Isses noch weit, kann man's schon seh'n? Und eh ich mich verseh, bin ich auch schon fast dran vorbeigelaufen. Ich öffne die Haustür, und befinde mich in einem Hauseingang mit wunderschönem Stuck an der Decke, und einem kunstvoll gefertigtem schwarzbraunen Treppengeländer. Ich muss 2 mal laufen, denn die mehr als 100 Stufen nach oben kann man mit mehr als 15kg Gepäck einfach nicht bezwingen. Die Wohnung hält nicht das, was das Treppenhaus verspricht. Von Altbau merkt man hier gar nichts. Und kleiner ist sie, als gedacht. Aber trotzdem sehr schön. Ich lasse mich auf's Sofa fallen um erstmal wieder zu Luft zu kommen. Die Bayern spielen. Ich habe Hunger. Der Herd ist im wahrsten Sinne des Wortes eingerostet. Trotzdem versuche ich mich im Spaghetti kochen. Nach 20min kocht das Wasser immer noch nicht, und ich besinne mich der Worte in meinem Reiseführer: Der Berliner kocht nicht, er geht abends mit Freunden essen oder bestellt mit der Familie etwas. Sonntage werden auch gerne zu Kaffee und Kuchen in einem Café verbracht. (sinngemäß ) Nun gut, ich ergebe mich dem Herd, und nach einer gefühltem Ewigkeit, ergibt sich die Pasta dem warmen Wasser.

4.10.07 18:11
 


bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)



 Smileys einfügen



Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung