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Von Mobilfunkmasten, Herrn Röttgen und dem BundestagsTV

Statt zu einer Veranstaltung am Morgen zu gehen, trägt mir Florian eine Recherche über Gesundheitsgefährdungen durch Mobilfunkmasten auf. Mit der Verbringe ich Stunden. Die rechtliche Regelung, Grenzwerte, Gutachten pro und contra Kausalzusammenhänge mit Krankheitsbildern.

Die Chefin scheint heut ein wenig angespannt. Sie hat später Redezeit im Bundestag. Am Dienstag in der Arbeitsgruppe Recht hat der Vorsitzende schon angekündigt sich mit ihr die Zeit zu teilen. Sie ist für die Fakten zuständig, er übernehme den unterhaltsameren Teil. Ich freue mich schon im Reichstag die Debatte zu hören, bis die Sekretärin mich darauf hinweist, dass sie mich für eine Diskussionsrunde mit dem parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU Fraktion angemeldet hat. Und da ich mein Passwort nicht dabei habe, kann ich mich dafür auch nicht mehr abmelden. Ich bin ein wenig genervt, gehe mal wieder alleine essen und laufe dann um den Block. Alles wieder gut.

Also, mach ich mich auf den Weg in den Richstag, nicht zur Chefin, sondern dem Oberchef, Herrn Röttgen. Bei ihm laufen alle Fäden seiner Fraktion zusammen. Die anfängliche Freude meinerseits, pünktlich zu sein, und mich auf dem unterirdischen Weg nicht verlaufen, sowie den richtigen Aufzug gefunden zu haben (denn nicht alle Aufzüge fahren zur Fraktionsebene) verfliegt langsam. Herr Röttgen verspätet sich um eine viertelstunde und die Praktikantin neben mir ignoriert meine Versuche mit ihr ins Gespräch zu kommen.

Zurück im Büro, finde ich die wissenschaftlichen Mitarbeiter vor dem Bundestags-TV. Sie haben die Diskussion zur FGG Reform inklusive der Rede der Chefin verfolgt. Ich komme gerade rechtzeitig zur Rede von Herrn Gehb und behaupte, dass seine Rede der Höhepunkt in Sachen Unterhaltung sei. Während die Mitarbeiter grübeln, wie er sich mit Narrekapp in de Bütt machen würde, denke ich mir, dass mehr Originale wie er, sicher der Politikverdrossenheit in Deutschland entgegenwirken könnten. Manche mögen es populistisch nennen, andere eine vermeindlich fehlende Seriosität bemängeln, und dennoch ist er offen und geradeweg. Übrigens: eingefleischte Gehb Kenner, lauern auf die obligatorischen lateinischen Floskeln, die er gerne mal einfließen lässt. Ich sollte mich u.U. informieren, ob es schon einen Fanclub gibt.

11.10.07 15:47
 


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