Tina entdeckt Berlin...




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Einfach mal über den Beckenrand gucken - und dann ab zum Wannsee!

Als ich aufwache, schau ich auf die Uhr und traue ich meinen Augen kaum. Es ist 8 Uhr in der Früh. So schnell stellt sich die innere Uhr also um. Ich nutze die Zeit um für meine Prüfung zu lernen, bevor ich mich um Mittag mit Nicole treffe. Sie ist endlich wieder in Berlin und wir verbringen den Tag zusammen. Erst gemütlich Kaffee trinken, dann den Ku'Damm entlang, über die Tauentzienstraße zum KaDeWe, wir essen gemeinsam und obwohl mir davon schlecht wird, geht es weiter zu den Friedrichstadtpassagen, ins Quartier 206. Somit hätte ich dann auch die Luxusecke Berlins abgearbeitet. Da Samstag ist, herrscht überall viel Betrieb. Hauptsächlich bin ich damit beschäftigt anderen Leuten auszuweichen, Touristen zu überholen, und Nicole davon abzuhalten ein viertes Paar Schuhe zu kaufen. Ich selbst bin von der großen Auswahl etwas überfordert und kann mich nicht entscheiden, also kaufe ich gar nichts. Ich gehe lieber in Ruhe einkaufen, in weniger touristische Ecken. Eigentlich habe ich mir von dem Treffen mit Nicole auch ein wenig Unterhaltung abseits der allseits bekannten Meilen erwartet, doch obwohl sie seit über einem halben Jahr in Berlin lebt, kennt sie scheinbar nur das, was jeder kennt. Das echte Leben scheint hier an ihr vorbeigegangen zu sein. Ich glaube, sie ist nie wirklich angekommen. Beim Kaffee zählt sie auf was alles furchtbar in Berlin ist. Und ich frage mich, ob es wirklich so wichtig ist, dass sich die Menschen in Frankfurt ja viel besser kleiden als hier.

Ich mag Berlin. Es ist anders. Und um das zu schätzen, darf man nicht nur auf sich, die eigene Art und Weise bestehen, sondern muss offen sein für diese Andersartigkeit. Denn nur dann kann sich diese unglaubliche Vielfalt, die einem auf allen Ebenen dieser Stadt begegnet, offenbaren. Auch wenn es in dieser Stadt unfassbar viele Touristen gibt, und scheinbar alles politisiert wird, und der Berliner an sich ja als schroff gilt, so gibt es hier so unendlich viel zu entdecken. Abseits von dem, was einem begegnet der nur in seiner eigenen Badewanne schwimmt. Wer hier glücklich werden will, muss den Mut haben weiter raus zu schwimmen. Also: Pack die Badehose ein... *träller*

PS: Dabei darf man auch ruhig ma's Bo aafasse, sich volltinte, und sollte nicht vergessen, dass Fische Freunde, kein Futter sind! Und wer den tieferen Sinn in diesem PS entdeckt, darf ihn behalten

13.10.07 18:13
 


bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


steffi* (31.10.07 19:24)
er hot's bo oooogefasst!!!!

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